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Magnetresonanztomographie (MRT, MRI) / Kernspintomographie

Die MRT, auch als Kernspintomographie bezeichnet, ist ein computergestütztes bildgebendes Verfahren, das auf dem Prinzip der Kernspinresonanz beruht. In einem starken Magnetfeld werden Atome im Körper „magnetisiert". Für die eigentliche Messung wird mit Hochfrequenzwellen auf das zu untersuchende Körperteil eingestrahlt. Dadurch kommt es zu einer Anregung der Wasserstoffatome. Nach Abschalten des Impulses richten sich die Atome wieder entlang des Magnetfeldes aus. Dabei senden die Atomkerne winzige Impulse zurück, die durch Spulen empfangen werden. Eine Umwandlung der empfangenen Signale ermöglicht es schliesslich, dass dem Arzt verwertbare Bilder auf dem Monitor zur Verfügung stehen. Da die verschiedenen Gewebe eine unterschiedliche Dichte an Wasserstoffatomen aufweisen, ist eine Differenzierung gut möglich. Durch die Gabe eines Kontrastmittels lassen sich akute Entzündungen und Durchblutungsstörungen sehr früh darstellen.

Der große Vorteil der MRT liegt in ihrer fehlenden Strahlenbelastung und dem guten Gewebekontrast. Letzterer ermöglicht v.a. eine gute Weichteildarstellung, weshalb die MRT für Untersuchungen des Gehirns häufig angewandt wird.


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Computertomographie (CT)

Die Computertomographie ist ein Verfahren der Röntgendiagnostik, das eine direkte Darstellung von Knochen, aber auch von Weichteilstrukturen ermöglicht. Dabei wird mit einem dünnen, fächerartigen Röntgenstrahlbündel die zu untersuchende Körperregion schichtweise abgetastet. Nach nur wenigen Sekunden wird aus Millionen von Einzeldaten ein Fernsehbild (Computertomogramm) aufbaut. Bei der CT des Gehirns lassen sich geringe Veränderungen des Hirngewebes z.B. infolge von Durchblutungsstörungen, Blutungen oder Tumoren erkennen. Bei manchen Fragestellungen ist bei einem Schädel-CT die Gabe von Kontrastmitteln erforderlich. Der Nachweis von Tumoren oder entzündlichen Prozessen kann damit verbessert werden.

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